Neugestaltung der Terrarien

Durch die Winterruhe hatten wir mal wieder etwas Zeit und wollten diese nicht ungenutzt lassen. So entschlossen wir uns, unsere Becken wieder komplett neu zu gestalten.

Es gibt 4 Inspirationen, vom Steppenbecken bis hin zum Waldtyp ist für jeden etwas dabei. Eine detaillierte Beschreibung des Baus, sowie viele Fotos und Videos findet ihr hier

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Wir erklären – Lampropeltis splendida

Nach unserem Aufrug auf Facebook war die Resonanz doch sehr aussagekräftig. Viele Ohne Titelunserer Leser und Follower wollten einen Beitrag und nähere Beschreibung zur etwas verrufenen und oftmals nicht wertgeschätzten Lampropeltis splendida. Leider halten sich die Infos, die es in Deutschland über diese durchaus sehr ansprechenden und reizvollen Tiere arg in  Grenzen. So ist es kein Wunder, dass einige User eben etwas tiefer in die Materie schauen wollen.

Wir schlossen uns schon vor geraumer Zeit mit JOHN LASSITER von Coastal Bend Captive Breeding kurz und auch diesmal war er mit vielen Infos und Bildern wieder eine treibende Kraft für diesen Artikel. Diesen findet ihr nun hier

Neugestaltung #1

Da wir auch dieses Jahr ein paar Becken während der Winterruhe neu gestalten wollten, comp_DSCF1466wollen wir euch natürlich das Endergebnis von Becken #1 nicht vorenthalten.

Bei diesem Becken handelt es sich um ein 120x65x65 großen OSB-Bau für unsere Zuchtgruppe L. californiae. Der Bau bzw. die Neueinrichtung dauerte inkl. Rückwand knapp 1 1/2 Wochen. Der größte Kostenfaktor war hierbei allerdings nur der Kaktus. Alles in Allem kam die Neugestaltung dieses Beckens auf einen mittleren 2stelligen Betrag.

Rückwand: 25kg Sand, 1 Dose roter Abtönfarbe, 2 kg Holzleim, Sukkulenten und Tilandsien

Einrichtung: 25kg roter Terrariensand, verschiedene Wurzeln und Sträucher aus dem Garten, Ziersplitt, Kaktus (Gattung Opuntie)

Das Video dazu findet ihr hier (Facebook-Link)

 

2012 in review

Wir wollen uns ganz herzlich bei allen Besuchern und treuen Fans bedanken, die dieses Jahr an unserer Seite standen. Viel hat sich getan bei uns und wir hoffen, dass dies auch im nächsten Jahr so bleibt! Mit fast 9000 Besuchern seit Februar diesen Jahres war die Seite stärker frequentiert, als wir gedacht hatten. Hierfür ein großes Dankeschön!

Wenn Sie allerdings auch unabhängig von unserer Webpräsenz immer auf dem Laufenden gehalten werden wollen, besuchen sie uns doch einfach auf unserer Facebookseite http://www.facebook.com/kettennattern.de

Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und bleiben Sie uns treu!

Damit Sie einen Einblick dessen bekommen, wie gut wir frequentiert wurden, hier ein paar Auszüge aus den Webstats!

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 8.900 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 15 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Der Fall L. californiae „nigrita“ – immer noch ein Rätsel

Vor einiger Zeit haben wir einen Artikel betreffend des Problemfalls der LampropeltisOhne Titel californiae „nigrita pattern“  aus der Sicht amerikanischer Züchter veröffentlicht. Da dieses Thema immer noch brandaktuell ist und wir selbstverständlich dran bleiben, ergaben sich in letzter Zeit einige weitere Details, die ich nicht vorenthalten möchte.

U.a. meldet sich wieder Ross Padilla zu Wort, der sich seit gut 25 Jahren mit dieser Thematik beschäftigt. Ebenso gab Daniel Parker von sunshineserpents.com ein kurzes Statement dazu.

Näheres dazu findet ihr hier

Der Winter steht an…

… und somit für  viele Halter wieder die entscheidene Frage – Wie überwintere ich richtig? Eine passende und vor allem richtig durchgeführte Hibernation ist für das Wohlbefinden unserer Schützlinge unabdingbar. Allerdings liest man gerade zu diesem Punkt sehr viele Informationen, die meist nicht der Richtigkeit entsprechen. Wie Sie ihre Tiere dennoch richtig und gesund über den Winter bringen, finden Sie in der Kategorie Überwinterung.

L. californiae „nigrita“ – Melanistische Form oder andere Art?

Immer wieder gibt es die Diskussion, ob die eigentliche Form der L. californiae „nigrita pattern nun als eigenständige Art gezüchtet werden sollte oder nicht. Seit 2009 gilt diese ja mittlerweile durch genetische Untersuchung als Synonym der Kalifornischen Kettennatter, was vielen übel aufgestoßen ist, die sich seit Jahren bemühen, ihre  Tiere rein zu halten und auch so zu züchten.                                                                               Nun kam vor einiger Zeit die Vermutung auf, dass es sich hier eher um eine melanistische Form der reinen L. californiae handeln könnte, da eine genetische Verwandtschaft diesbezüglich gegeben ist. Ersten Vermutungen nach, sollte allerdings eher die südliche Verbreitung der californiae, die nitida, der melanistische Verwandte dazu sein. Die wirklich reine nigrita wurde wohl durch selektive Auswahlzucht zum „Schwärzling“ und das seit knapp 20 Jahren. In den USA verfolgt man die Theorie, dass es sich hier eher um eine melanistische Form der L. splendida handelt – überschneidet sich das Verbreitungsgebiet dieser Arten ebenfalls. Nach einer längeren Diskussion mit ROSS PADILLA von Southern Californiae Kingsnakes und JORGE SIERRA aus Florida ergab sich ein völlig neues Bild bezüglich des Melanismus bei der nigrita.
Den kompletten Schriftverkehr mit Ross Padilla und Jorge Sierra findet ihr hier