Haltung

L. californiae (nigrita phase)
Foto: D. Renner

Wie bei jedem Terrarientier bedarf es auch für die Kettennatter ein gewisses Maß an Wertschätzung. Verantwortungsbewusstsein und die Liebe fürs Detail sind grundlegende Voraussetzungen, die in der Terraristik unumgänglich sind. Hält man diese wenigen, aber wichtigen Punkte, ein, hat man lange Freude an seinen Schützlingen.

Lampropeltis getula sp. eilt leider ein etwas voreingenommener Ruf voraus – wird sie doch immer als die kannibalische Bestie in Terrarienhaltung betitelt. Ich konnte auf all die Jahre, die ich nun diese Tiere pflege, weder aggressives, noch kannibalisches Verhalten feststellen.

Sicherlich gilt in vielerlei Hinsicht gewisse Vorsicht in der paarweisen Haltung dieser Tiere. Regelmäßige Kontrollen sind daher unumgänglich. Durch mündliche Mitteilungen sind mir bislang allerdings nur sehr wenige Fälle bekannt, in denen ein Halter eines seiner Tiere durch Kannibalismus verlor. Daher empfinde ich dieses Vorurteil als nicht 100 % treffend. Beobachtet man seine Tiere und studiert ihr Verhalten, kann man auch bei der paarweisen Haltung viel Freude haben.

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